Link: Artikel 23 der UN-Behindertenrechtskonvetion

Presse

PRESSE – INFORMATION

“ Mama , ich will nach Hause ! „

Die geistig behinderte Victoria (30 J.) will unbedingt zurück zu ihrer Familie – doch anstatt
dies zu erlauben, wird sie im katholischen Behindertenheim  “ Barmherzige Brüder “ / Algasing bei Dorfen , mit Psychopharmaka ruhig gestellt, wenn sie ihren freien Willen äussert und gegen die Willkür der Freiheitsberaubung rebelliert – und dies auch während der gesamten Schwangerschaft  –  einzig allein wegen eines puren Verdachtes des oberbayerischen Amtsrichters Wolfgang Grimm / AG Erding wegen eines sogenannten „Sexuellen Missbrauches einer widerstandunfähigen Person“ .

Zu allem Übel wurde ihr direkt nach der Geburt – und ebenfalls gegen ihren Willen – im katholischen (!) Behindertenheim „Barmherzige Brüder“ eine Zwangsspirale eingesetzt, mit der Begründung : „Victoria darf keine weiteren Kinder mehr bekommen bzw. dies wäre eine prophylaktische Anordnung, damit man den Heimmitarbeitern keine Aufsichtspflichtverletzung vorwerfen könne.“             

Sie darf von amtswegen auch weiterhin keinerlei Kontakt zu ihrem Verlobten haben,
ihren mittlerweile fünfjährigen Sohn darf sie nur sporadisch alle 2 – 3 Monate sehen.        Ihr Sohn Max – inzwischen 6 Jahre – muss laut Entscheidung des Familiengericht Erding von Geburt an bei einer anonymen Pflegefamilie aufwachsen. Nur sporadisch erhält die Mutter Besuch von ihrem kleinen Sohn im Behindertenheim, wenn es der Zeitplan der „Inkogniko“-Pflegefamilie zulässt, die noch ein weiteres Pflegekind betreut – zusätzlich zu ihrem „leiblichen“ Kind, das ebenfalls einen erhöhten Pflegebedarf hat . . .

Selbst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ( EGMR) erkannte mittlerweile an, dass im Zusammenhang umfassende Menschenrechtsverletzungen stattfanden.  Bis zum 12. 09. 2016 stellte der EGMR, Deutschland eine Frist zur Stellungnahme (EGMR – Application no. 17895 / 14 / Strassburg) … und danach müssen wir uns seither erneut in stiller Geduld üben, denn Verfahren beim EGMR laufen bis zur Entscheidung durchschnittlich 3 – 5 Jahre !!!

Nach von amtswegen zahlreichen willkürlichen absoluten Kontaktverboten zur Tochter, wird der Mutter unter Aufsicht einer Umgangsbegleitung, vorerst einmal im Monat jeweils
für 5 Stunden ein Besuch im Behindertenheim – nach richterlichem Beschluss –  gestattet. Dieser Beschluss des begleiteten Umgang-Besuches zwischen einer erwachsenen Tochter und ihrer Mutter ist mittlerweile seit Januar 2016 richterlich aufgehoben worden…
Auf dem Internetblog “ www.freiheit-fuer-victoria.de „ appeliert Victorias Mutter aber immer noch – nach wie vor – an die Einhaltung der Grundrechte & der UN – Behindertenrechtskonvention sowie an die Menschlichkeit von Gericht und Jugendamt in Erding / Oberbayern / Deutschland / Europa … und dem Rest der Welt !

Obwohl Amtsrichter Grimm, Victorias Verlobten offensichtlich von Beginn an für den
Vater von Max hielt, verweigerte er ihm mehrfach monatelang die Anerkennung der
Vaterschaft sowie bis heute das Sorgerecht – auch, wenn dieser bei seiner
Heimatgemeinde eine Vaterschaftsurkunde für seinen damals ungeborenen Sohn
beantragt und zahlreiche Eingaben beim Amtsgericht Erding gemacht hatte.              INFO: aktuell findet vor dem Familiengericht Erding am FR. 23.09.2016 / 10:30 Uhr ein Gerichtstermin wegen „Umgangserweiterung“ statt – unter Amtsdirektorin Kaps.

Dem leiblichen Vater von Max, einem Ex-Flugkapitän, erlaubte das Jugendamt Erding
erst nach zähen Verhandlungen vor Gericht, selbst nur einen minimalen Umgangs-Kontakt
im Jugendamt mit seinem Sohn Max – ebenfalls nur unter „strengster“ Begleitung eines
Jugendamt-Mitarbeiters – sowie der Inkogniko-Pflegemutter !

„Für meine geistig behinderte mittlerweile 30-jährige Tochter gelten Gleichstellung
und Menschenrechte offensichtlich nicht, doch Victoria hat das gleiche Recht auf
Liebe und Familienglück – wie alle anderen Menschen dieser Erde auch !
Und dieses Recht auf seine leibliche Familie gilt ebenfalls für Victorias Sohn, der
zeitlebens geprägt sein wird aufgrund der dramatischen Schwangerschaft und
Frühgeburt : ausgelöst durch Stresshormone und Verzweiflung der werdenden
Mutter, der man daraufhin im Heim zur „Beruhigung“ PSYCHOPHARMA gab, die
über die Plazenta auch zum ungeborenen Kind gelangten ! „ ( Patricia Blum )

Prof. Dr. Georg Marckmann, Medizinethiker von der Ludwig-Maximilians-Universität
München betont die Bedeutung der Familie – ganz besonders auch – im Fall von
geistig behinderten Elternteilen :
“ Wenn geistig Behinderte Kinder bekommen, stehen Liebe und Geborgenheit im
Vordergrund, die Kinder durch ihre Eltern bekommen können. Wichtig ist dabei die
emotionale Bindung zum Kind – eventuelle Defizite in der Betreuung müssen durch
andere Familienmitglieder oder weitere Personen ausgeglichen werden können. “
“ Gegen den Willen der Eltern dürfen Kinder nicht prophylaktisch von der Familie
getrennt werden – auch bei geistiger Behinderung nicht ! “ schreibt Prof. Dr. J.
Walter von der Evangelischen Fachhochschule Freiburg auch in seinem Beitrag :
“ Selbstbestimmte Sexualität als Menschenrecht “ .

Könnte im Fall von Victoria und ihrem Verlobten auch am Amtsgericht Erding eine nicht
zeitgemässe & menschliche Denkweise geherrscht haben? Einige Dinge würden dort zumindest dafür sprechen, dass die UN-Behindertenrechtskonventionen unbekannt sind.
Der damalige zuständige Amtsrichter Wolfgang Grimm und und der für Victoria  bestellte
gesetzliche Betreuer, Andreas Meier, aus Erding, verdächtigten deren Verlobten zu
Unrecht zu einem  „Sexuellen Missbrauches einer widerstandsunfähigen Person“.
Ein entsprechend strafrechtliches Ermittlungsverfahren wurde inzwischen eingestellt.

Ebenfalls konnte durch ein vom Amtsgericht Erding beauftragtes Gutachten von
Prof. Dr. Nedopil feststellen, dass Victoria unter keinerlei psychiatrischen bzw.
psychologischen Erkrankungen leidet – und somit Victorias grosser Wunsch und Wille bald in Erfüllung geht : GEMEINSAM  MIT  IHRER  FAMILIE  ZU  LEBEN !

www.freiheit-fuer-victoria.de … und ihren kleinen Sohn MAX !

Schreibe einen Kommentar